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Aktuelles

Augsburger Allgemeine, 07.11.2019

Bürgerbewegung stellt Bürgermeisterkandidaten auf
Die Bürgerbewegung Königsbrunn  geht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahlen  2020. Andreas Nieß bewirbt sich um den Posten als Rathauschef, auf Platz  eins der Liste geht der Stadtrat und Vorsitzende der BbK Peter Sommer  ins Rennen. Andreas Nieß ist Elektrotechniker, stellvertretender  Vorsitzender der BbK und ist politisch schon als Sprecher der  Bürgerinitiative „Keine Autobahn“ (Bika) engagiert.
Die  Abstimmungen erbrachten folgende einstimmige Ergebnisse: 1. Peter  Sommer, 2. Andreas Nieß, 3. Wolfgang Königer, 4. Wolfgang Reinsch, 5.  Robert Schneeberger, 6. Klaus Grennerth, 7. Rudolf Rebert, 8. Gudrun  Wiedenmann, 9. Gottfried Hirschvogl, 10. Raimund Partz, 11. Siegfried  Wiedemann, 12. Peter Holze, 13. Robin Schneeberger, 14. Daniel Reinsch,  15. Felix Erhardt. Als Ersatzkandidaten wurden Markus Gebauer und  Annemarie Sommer gewählt. Nach der Kandidatenwahl wurde das Wahlprogramm  der Bürgerbewegung Königsbrunn diskutiert und beschlossen. Dabei kamen  einige Verkehrsthemen zur Sprache. Für den zentralen Stadtbereich  brauche man attraktive Angebote, um die Menschen auch künftig anzulocken  – denkbar seien Parkdecks bis hin zu Park-and-ride-Parkplätzen am  Stadtrand und einem kostenlosen Busverkehr ins Zentrum. Gleichzeitig  sollen die Umgehungsstraßen verbessert werden, um den Durchgangsverkehr  aus dem Zentrum zu holen.    


Auf der Wertachstraße möchte man dafür zurück  zu Tempo 70. Bei der Lechstraße würde man gerne die Einmündung der  Egerländer Straße verbessern. Zu Stoßzeiten könne man dort kaum auf die  Umgehung einbiegen, sagte BbK-Vorsitzender Peter Sommer. Zudem gab es in  der Vergangenheit mehrere schwere Unfälle. Und schließlich fordert die  Bürgerbewegung endlich eine Entscheidung aus München, wie nach dem  Wegfall der Straßenausbaubeiträge die Sanierung von Straßen finanziert  werden soll. Treu bleibt die Partei einigen Themen: Man kämpft weiter  gegen eine nah am Königsbrunner Stadtgebiet gelegene Osttangente,  verlangt ein Konzept, wie künftig verhindert werden kann, dass die Stadt  Erschließungsbeiträge nicht korrekt abrechnet. Zudem will man weiter  für ein Einheimischenmodell bei den Bauplätzen kämpfen, das man  gemeinsam mit den Freien Wählern beantragt hat. Zudem will man viele  Kleinigkeiten umsetzen, die bei den „Gesprächen mit Stadtrat“ von  Bürgern angeregt wurden – zum Beispiel mehr öffentliche Toiletten im  Stadtgebiet. Bei Veranstaltungen wolle man die Bürger direkt fragen, was  sie wollen: Schwimmbad oder Veranstaltungssaal. Das große Ziel der BbK  ist es weiterhin, das Auge und Ohr des Bürgers im Stadtrat zu sein und  nach der nächsten Wahl mit mindestens drei Plätzen im Stadtrat vertreten  zu sein. „Wir bleiben dabei: Wir wollen nicht in den Kreistag oder  Bezirkstag. Wir sind für Königsbrunn da“, sagt Peter Sommer. Daher wolle  man auch künftig ohne Blick auf Parteizugehörigkeiten die Vorschläge  unterstützen, die man für vernünftig halte. (adi/AZ)
   

 
Von Vorne links
Klaus Grennerth, Gudrun Wiedenmann, Peter Holze, Annemarie Sommer, Siegfried Wiedemann
Von Hinten links:
Andreas Nieß, Raimund Partz, Robert Schneeberger, Peter Sommer, Gottfried Hirschvogl, Rudolf Rebert, Wolfgang Königer
Foto: BbK
Platz1:    Sommer Peter
Platz2:    Nieß Andreas
Platz3:    Königer Wolfgang
Platz4:    Reinsch Wolfgang
Platz5:    Schneeberger Robert
Platz6:    Grennerth Klaus
Platz7:    Rebert Rudolf
Platz8:    Wiedenmann Gudrun
Platz9:       Hirschvogl Gottfried
Platz10:   Partz Raimund
Platz11:    Wiedemann Siegfried
Platz12:    Holze Peter
Platz13:    Schneeberger Robin
Platz14:    Reinsch Daniel
Platz15:    Erhardt Felix
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